Externe Festplatten

Als Externe Festplatten bezeichnet man Festplatten, die über eine der Schnittstellen USB FireWire 400/800 oder eSATA am PC angeschlossen werden. Des Weiteren gibt es seit kurzem HDs mit LAN-Kabel oder WLAN, die mit einem Router verbunden werden können. Der Nutzen dieser Variante liegt darin, dass diese externen Festplatten von mehreren Computern angesprochen werden können. Aufgrund der aufwendigeren Technik sind diese jedoch kostenintensiver.
Externe Festplatten sind bis auf Gehäuse und Konverterelektronik zum Anschluss an die gebräuchlichen externen Schnittstellen identisch mit internen Festplatten.
Externe Festplatten sind demnach kaum teurer als Interne Pendants und können kostengünstig für die Sicherung mittelgroßer Datenbestände verwendet werden. Geeignet sind sie besonders im privaten Bereich zur Speicherung von Multimediadateien wie Musik, Filme und Digitalfotos. Zum Speichern von Anwendungsdateien sind externe Festplatten weniger gut geeignet, da die Schnittstellen langsamer sind als interne Bussysteme und die Zugriffszeiten höher sind.
Heutzutage gibt es externe 3,5-Zoll-Festplatten in denen zwei gleiche Disks in einem Gehäuse verbaut sind. Vorteil ist hier, dass sie als RAID 0 (parallele Verarbeitung der Daten) für schnelleren Datentransfer und als RAID 1 (doppelte Verarbeitung der Daten) für mehr Datensicherheit betrieben werden können.
Externe Platten gibt es im 3,5“, 2,5“ und 1,0“ Format. Die kleineren Festplatten eignen sich besonders zum Transport von Daten und benötigen in der Regel keinen externen Stromanschluss. Der Strom wird hier im Gegensatz zu den 3,5“-HDs ausschließlich über die (USB)Schnittstelle bezogen. Die kleinen 1,0-Zoll-Festplatten besitzen derzeit eine Speicherkapazität von bis zu 40 GigaByte.

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